Für gesetzlich krankenversicherte Patienten bieten wir Termin Sprechstunde an. Durch diese Organisationsform gewährleisten wir optimale Behandlungsabläufe und eine bestmögliche medizinische Betreuung aller unserer Patienten. Privatversicherte Patienten können in unserer Praxis Terminvereinbarungen für die Privatsprechstunde vereinbaren.

KONSERVATIVE AUGENHEILKUNDE MIT FRÜHERKENNUNG

In unserer Praxis steht die konservative Behandlung von Augenerkrankungen sowie deren rechtzeitige Diagnose im Mittelpunkt unserer Arbeit. Durch den Einsatz zeitgemäßer Untersuchungsmethoden und planmäßige Kontrolltermine sind wir in der Lage, Krankheitsbilder bereits in frühen Stadien zu identifizieren und entsprechend zu therapieren. Wir verfolgen das Ziel, Ihr Sehvermögen dauerhaft zu bewahren und damit zu einer hohen Lebensqualität beizutragen.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) umfassen medizinische Behandlungen, die außerhalb des Standardkatalogs der gesetzlichen Krankenkassen liegen und daher eigenfinanziert werden. Unsere Augenarztpraxis stellt Ihnen verschiedene IGeL-Angebote zur Verfügung, die das Spektrum der üblichen Diagnostik und Therapie erweitern. Diese zusätzlichen Maßnahmen zielen darauf ab, Ihre Augengesundheit über die herkömmlichen Kassenleistungen hinaus zu fördern und zu optimieren.

Kontinuierliche Kontrolluntersuchungen spielen eine zentrale Rolle bei der rechtzeitigen Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen. Das Spektrum der IGeL-Vorsorgeuntersuchungen umfasst umfassende Sehprüfungen, Netzhautanalysen sowie spezialisierte Früherkennungsverfahren für Krankheitsbilder wie das Glaukom (Grüner Star), die Makuladegeneration und diabetische Netzhautschädigungen.

Die Sinnhaftigkeit einer IGeL-Leistung stellt stets eine persönliche Abwägung dar, die von unterschiedlichen Aspekten wie Lebensalter, persönlicher Krankenvorgeschichte und familiären Vorbelastungen beeinflusst wird. Patienten fällt es häufig schwer, den tatsächlichen Mehrwert von IGeL-Leistungen einzuschätzen. Eine umfassende Aufklärung bezüglich Kosten, Aufwand und insbesondere des persönlichen Nutzens wird durch unsere Spezialisten durchgeführt. Hierbei fließen sowohl aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse als auch unsere jahrelange praktische Erfahrung mit entsprechenden Krankheitsbildern und Diagnosegeräten ein. Die Kombination aus fortschrittlicher Medizintechnik und der Kompetenz unseres Praxisteams versetzt uns in die Lage, Ihnen eine optimale Einschätzung Ihrer Augengesundheit zu liefern.

GRAUER STAR

Die Katarakt, auch als Grauer Star oder Cataract bezeichnet, ist eine Augenerkrankung, die durch eine fortschreitende Trübung der Augenlinse charakterisiert ist – in schweren Fällen kann sie zum vollständigen Sehverlust führen. Patienten klagen oft über unscharfes Sehen, reduzierte Kontrastwahrnehmung und verstärkte Lichtempfindlichkeit. Eine zeitnahe Therapie ist von großer Bedeutung, um eine erhebliche Beeinträchtigung des Sehvermögens zu vermeiden und die Lebensqualität zu bewahren. Als wirksamste Therapieform gilt die chirurgische Entfernung der getrübten Linse mit anschließendem Einsatz einer transparenten Intraokularlinse. Dieser Eingriff zählt zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in der Ophthalmologie und ermöglicht es Ihnen, wieder deutlich und klar zu sehen.

Die Kataraktbehandlung stellt einen Standardeingriff dar, der in lokaler Anästhesie und bei Bedarf mit zusätzlicher intravenöser Beruhigung vorgenommen wird. Der komplette Ablauf benötigt üblicherweise unter 30 Minuten und gliedert sich in verschiedene Phasen:

1. Vorbereitungsphase:

Zuerst erfolgt die Betäubung des Auges mittels Tropfen sowie die Desinfektion. Danach wird die beruhigende Medikation über den Venenzugang verabreicht. Sobald sich der Patient in einem entspannten Zustand befindet, wird eine lokale Injektion am Auge vorgenommen, um vollständige Schmerzlosigkeit zu gewährleisten.

2. Linsenentfernung:

Durch einige winzige Schnitte am Rand der Hornhaut wird die getrübte Linse entfernt. Neben dem Standardverfahren, bei welchem die Linse mit Ultraschall im Auge zerkleinernt und anschliessend abgesaugt wird, bieten wir in unseren Praxen als technisch modernstes Verfahren die Operation mit dem Ziemer Z8 Femtosekundenlaser an. Dieses besonders schonende Verfahren erlaubt höchste Präzision, niedrige Komplikationsraten und eine schnelle Heilung.

3. Kunstlinsenimplantation:

Eine transparente Intraokularlinse wird anstelle der entfernten natürlichen Linse positioniert. Diese Linse verbleibt permanent im Auge und benötigt keine spezielle Wartung. Ein nachträglicher Wechsel ist normalerweise nicht erforderlich.

Postoperative Phase

Nach dem Eingriff wird das operierte Auge bis zum nächsten Tag mit einem Verband geschützt. Da es sich um ambulante Operationen handelt, können die Patienten anschließend nach Hause zurückkehren.

Die vollständige Genesung dauert in der Regel ca. 1 – 2 Wochen, während dieser Zeit sollten Sie:

  • Die verordneten Augentropfen gemäß den Anweisungen verwenden, um den Heilungsprozess zu reduzieren und zu unterstützen.
  • Körperliche Anstrengung reduzieren.
  • Direkten Druck auf das Auge vermeiden und nicht daran reiben.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um den Heilungsprozess zu überwachen und sicherzustellen, dass die Sehkraft optimal wiederhergestellt wird.

Nutzen der Kataraktbehandlung

Die Kataraktoperation bringt verschiedene Vorteile mit sich:

  • Wiedererlangung scharfen Sehens
  • Steigerung der Lebensqualität durch verbessertes Sehvermögen
  • Erhebliche Verringerung eines Sturzrisikos
  • Niedriges Komplikationsrisiko und hohe Erfolgsquote
  • Kurze Rekonvaleszenzzeit

GRÜNER STAR

Das Glaukom, auch unter dem Begriff Grüner Star bekannt, bezeichnet eine Augenerkrankung mit verschiedenen Verlaufsformen, bei welcher die Nervenfasern des Sehnervs sowie der Netzhaut Schaden nehmen. Häufig ist hierfür ein gesteigerter Augeninnendruck verantwortlich. Diese Beeinträchtigung kann einen allmählichen Rückgang der Sehleistung bewirken und in extremen Fällen zum kompletten Sehverlust führen.

Da das Glaukom sich vielfach über längere Zeiträume hinweg unbemerkt entwickelt, erfolgt die Diagnosestellung häufig erst in späteren Krankheitsphasen. Aus diesem Grund raten wir zu kontinuierlichen Kontrolluntersuchungen, da wahrnehmbare Beschwerden meist erst dann auftreten, wenn Netzhaut und Sehnerv bereits beträchtliche Schäden aufweisen. Eine rechtzeitige Erkennung und Therapie sind von entscheidender Bedeutung, um das Voranschreiten der Erkrankung zu bremsen und die Sehkraft zu bewahren. Das Behandlungsspektrum umfasst medikamentöse Ansätze, Lasertherapien sowie chirurgische Verfahren. Diese Interventionen haben zum Ziel, den Augeninnendruck zu reduzieren und Sehnervschädigungen zu begrenzen.

Bewahren Sie Ihre Sehkraft durch kontinuierliche Vorsorgeuntersuchungen und lassen Sie sich über die unterschiedlichen Behandlungsoptionen in unserer Praxis beraten.

Das Glaukom, bekannt als Grüner Star, stellt eine Erkrankung dar, welche den Sehnerv beeinträchtigt und ohne entsprechende Therapie zum vollständigen Sehverlust führen kann.

Die Glaukomtherapie ist in der Regel darauf ausgerichtet, den Augeninnendruck zu reduzieren und dadurch Sehnervschädigungen zu vermeiden oder deren Fortschreiten zu verlangsamen.

Unsere Praxis stellt ein umfassendes Behandlungsspektrum zur Verfügung, das jeweils an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst wird.

Medikamentöse Therapie


In frühen Glaukom-Phasen wird die Therapie überwiegend mit Medikamenten durchgeführt. Effektive Augentropfen reduzieren den Augeninnendruck wirkungsvoll. Diese Arzneimittel erfordern eine konsequente Anwendung und deren Effektivität muss fortlaufend kontrolliert werden.

Laserbehandlungen


Falls medikamentöse Behandlungen nicht hinreichend wirken, stehen unterschiedliche Lasertherapien zur Verfügung:

  • Selektive Laser Trabekuloplastik (SLT): Diese Methode optimiert den Kammerwasserabfluss und führt zur Senkung des Augeninnendrucks.
  • Nd: YAG Iridektomie: Bei diesem Verfahren wird eine kleine Öffnung in der Regenbogenhaut erzeugt, um den Kammerwasserabfluss zu fördern.

Chirurgische Eingriffe

In fortgeschrittenen Glaukom-Stadien oder bei unzureichendem Therapieerfolg anderer Behandlungsformen können operative Maßnahmen erforderlich werden:

  • Excimer-Laser-Trabekulotomie (ELT): Ein exaktes Laserverfahren, welches mikroskopische Kanäle im Trabekelwerk erzeugt, um den Kammerwasserabfluss zu optimieren.

Diese Methode lässt sich sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit der Katarakt-Operation ausführen.

Sämtliche dieser Behandlungsverfahren werden normalerweise von Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen.

DIABETISCHE NETZHAUTVERÄNDERUNG

Diabetische Retinopathie, auch diabetische Netzhautveränderungen genannt, stellt eine typische Begleiterscheinung des Diabetes mellitus dar. Diese Krankheit beeinträchtigt die Netzhautgefäße und kann zu erheblichen Sehbeeinträchtigungen bis zum kompletten Sehverlust führen. Ihr Verlauf ist häufig schleichend und bleibt über längere Zeit unentdeckt. Erhöhte Glukosewerte im Blut beschädigen die feinen Netzhautgefäße, wodurch es zu Flüssigkeitseinlagerungen und pathologischen Gefäßneubildungen kommt. Beschwerden wie unscharfes Sehen, Gesichtsfeldausfälle und akuter Sehverlust manifestieren sich meist erst in späteren Krankheitsstadien.

Kontinuierliche Kontrolluntersuchungen und eine optimale Diabeteseinstellung sind von zentraler Bedeutung für die frühzeitige Diagnosestellung. Das Therapiespektrum umfasst Laserbehandlungen, medikamentöse Injektionstherapien sowie chirurgische Maßnahmen.

ALTERSBEDINGTE MACULADEGENERATION (AMD)

Makulaerkrankungen, insbesondere die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), können das zentrale Sehen erheblich verschlechtern. Bei dieser Pathologie nehmen die Sehzellen im Netzhautzentrum, welche für detailliertes und farbiges Sehen verantwortlich sind, Schaden. Als erstes Symptom zeigt sich häufig unscharfes oder verzerrtes Sehen. In fortgeschrittenen Stadien entsteht ein dunkler Bereich im zentralen Gesichtsfeld, während die periphere Sehfähigkeit bestehen bleibt. Dies gestattet weiterhin eine grundsätzliche Raumorientierung, jedoch wird das Erkennen von Gesichtern sowie das Lesen von Text zunehmend problematisch bis unmöglich.

Die AMD gilt als Hauptverursacher schwerwiegender Sehbeeinträchtigungen bei Personen jenseits des 60. Lebensjahres. Man unterscheidet zwei AMD-Varianten: die trockene und die feuchte Makuladegeneration.

Die trockene AMD-Form tritt häufiger auf und schreitet langsamer voran. Sie resultiert aus Ablagerungen von Stoffwechselrückständen (Drusen) unterhalb der Netzhaut, welche in späteren Phasen das Absterben der Sehzellen verursachen. Auf der Makula entstehen dann Vernarbungen und Patienten leiden unter deutlichen Sehstörungen. Eine gezielte medikamentöse Therapie für die trockene AMD existiert derzeit nicht, allerdings können spezielle Vitaminpräparate und Nährstoffe die Krankheitsprogression verlangsamen.

Die feuchte AMD-Variante kommt wesentlich seltener vor, ist jedoch gravierender und progrediert rascher. Sie entwickelt sich durch das Entstehen pathologischer Blutgefäße unterhalb der Netzhaut, welche Flüssigkeit und Blut in die Makula freisetzen und dadurch eine rapide und schwere Verschlechterung des zentralen Sehvermögens bewirken können. Eine unbehandelte Erkrankung kann zum vollständigen Sehverlust führen.

Eine zeitnahe und zielgerichtete medikamentöse Therapie ist von entscheidender Bedeutung, um das Voranschreiten der feuchten AMD zu bremsen und das Sehvermögen optimal zu bewahren. In unserer Praxis verwenden wir zeitgemäße, wirksame Arzneimittel, die direkt in den Glaskörper appliziert werden. Diese schonende Behandlungsmethode, als intravitreale Injektion bezeichnet, unterstützt den Schutz und die Stabilisierung der Netzhautzellen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt Ihrer Sehfähigkeit.

Darüber hinaus führen wir planmäßige Verlaufskontrollen durch, um die Krankheitsentwicklung zu beobachten und die Therapie individuell zu optimieren.

Unsere Premiumlinsen

Unsere Praxis ermöglicht es Ihnen, von hochwertigen Premiumlinsen zu profitieren, welche eine individuelle Gesundheitsleistung repräsentieren. Diese Linsen weisen erhebliche Vorzüge im Vergleich zu herkömmlichen Standardlinsen auf:

Multifokallinsen verfügen über verschiedene Brennpunkte, wodurch Patienten in unterschiedlichen Distanzen scharf sehen können. Sie eignen sich optimal für Personen, die sowohl eine Nah- als auch Fernkorrektur benötigen. Die Linsen ermöglichen Ihnen:

  • Korrektur von Nah- und Fernsicht: Diese Linsen gestatten es, sowohl nahegelegene als auch weiter entfernte Gegenstände deutlich zu erkennen, wodurch das Tragen einer Brille entfällt.
  • Steigerung der Lebensqualität: Patienten können Tätigkeiten wie Lesen, Autofahren und Computerarbeit ohne Sehhilfe ausüben.
  • Modernste Technologie: Multifokallinsen verwenden innovative optische Verfahren, um einen fließenden Übergang zwischen verschiedenen Sehentfernungen zu gewährleisten.

Torische Linsen eignen sich hervorragend für Patienten mit Hornhautverkrümmung. Astigmatismus bezeichnet eine Verformung der Hornhaut oder Linse, welche zu unschärferem Sehen führt. Die Linsen ermöglichen Ihnen:

  • Korrektur der Hornhautverkrümmung: Sie gewährleisten eine exakte Korrektur des Astigmatismus, was zu deutlicherem Sehen führt.
  • Verminderte Brillenabhängigkeit: Nach dem Eingriff benötigen Patienten oft keine oder nur eine geringfügige Korrektur durch Sehhilfen oder Kontaktlinsen.
  • Personalisierte Anpassung: Maßgeschneiderte Lösungen für Ihre individuellen Sehbedürfnisse.

Blaufilterlinsen sind gezielt entwickelt worden, um schädliches blaues Licht zu blockieren, welches von digitalen Bildschirmen und künstlicher Beleuchtung ausgeht. Die Linsen bieten Ihnen:

  • Netzhautschutz: Durch die Filterung des blauen Lichts wird die Netzhaut vor möglichen Schädigungen bewahrt.
  • Optimierte Kontraste: Diese Linsen können die Kontrastwahrnehmung steigern und das Sehvermögen bei ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa in der Dämmerung oder bei Nebel, verbessern.
  • Augenentlastung: Besonders vorteilhaft für Personen, die häufig vor Monitoren arbeiten, da sie die Augenermüdung reduzieren.

In unserer Praxis setzen wir modernste Verfahren und Technologien ein, um Ihnen eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten. Falls Sie Anzeichen einer Katarakt feststellen oder zusätzliche Informationen zur Kataraktbehandlung oder unseren hochwertigen Linsen benötigen, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Sämtliche Katarakt-Behandlungen werden in unserer Augenarztpraxis in Parchim ambulant vorgenommen. Unser kompetentes Spezialistenteam gewährleist Ihnen eine qualitativ hochwertige Betreuung sowie zeitgemäße Therapieverfahren. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um einen Termin für eine umfassende Beratung und Untersuchung zu arrangieren.

Ambulante und stationäre Operationen

Unsere Augenarztpraxis stellt Ihnen nachfolgende ambulante und stationäre Eingriffe zur Verfügung:

Katarakt (Grauer Star)

  • Katarakt-Eingriffe: Mit sämtlichen etablierten Linsentypen und Operationsmethoden
  • Femtosekundenlaser: Hochpräzise Katarakt-Eingriffe

Intravitreale Injektionen

  • IVOM: Medikamentöse Therapien direkt in das Auge

Glaukom-Operationen

  • Trabektom: Minimalinvasive Druckreduktion
  • Cyclophotocoagulation (CPC): Laserbehandlung zur Druckreduktion
  • Excimer-Laser-Trabekulotomie (ELT): Präzise Laserbehandlung

Kombinierte Operationen

  • Katarakt und Glaukom: Simultane Eingriffe zur umfassenden Therapie

Laserchirurgische Verfahren

  • Argon-Laser: Behandlung der Netzhaut bei Gefäßerkrankungen oder Netzhautdefekten
  • Selektive Laser Trabekuloplastik (SLT): Druckreduktion bei Glaukom
  • Nd:YAG-Laser: Behandlung von Nachstar und Engwinkelglaukom

Kleine Lidchirurgie

  • Chalazion-Operation: Entfernung von Hagelkörnern
  • Kleinere Lidtumore: Chirurgische Entfernung

Konservative Behandlungen

  • Makula- und Netzhautdiagnostik: Mit SD-OCT und Optomap
  • Glaukomdiagnostik: Mit Papillen-OCT, Pachymetrie und Gesichtsfelduntersuchung
  • Hornhautdiagnostik: Mit Keratograph, Endothelmikroskop und Pachymetrie
  • Gutachten: Erstellung und Beratung

Ambulante Laserbehandlungen

Lasertechnologie nimmt eine zentrale Position in der zeitgemäßen Augenheilkunde ein und versetzt uns in die Lage, verschiedenste Augenerkrankungen präzise zu therapieren – und das vollständig ambulant. Unsere spezialisierten Behandlungsverfahren zielen darauf ab, Ihr Sehvermögen optimal zu bewahren oder zu regenerieren, indem sie gezielt die betroffenen Augenstrukturen behandeln.

Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die häufigsten Krankheitsbilder, welche wir mittels Lasertherapien behandeln können.

Ein Nachstar bezeichnet eine Eintrübung der hinteren Linsenkapsel, welche nach einer Katarakt-Operation (Grauer Star-Eingriff) entstehen kann. Während der Katarakt-Operation wird die eingetrübte natürliche Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Die hintere Kapsel der ursprünglichen Linse verbleibt jedoch im Auge, um die neue Linse zu fixieren. Im Laufe der Zeit kann diese Kapsel trüb werden, was eine Sehverschlechterung zur Folge hat, vergleichbar mit dem ursprünglichen Grauen Star.

Die Nachstar-Behandlung erfolgt üblicherweise mittels einer YAG-Laser-Kapsulotomie, bei welcher der getrübte Kapselbereich mit einem Laser entfernt wird, um die Sehkraft zu restaurieren. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt.

Das Glaukom, auch als Grüner Star bezeichnet, ist eine Erkrankung, bei welcher ein erhöhter Augeninnendruck den Sehnerv beeinträchtigen kann. Diese Beeinträchtigung verursacht einen progressiven Rückgang der Sehleistung und kann ohne Behandlung zum vollständigen Sehverlust führen. Das Glaukom entwickelt sich häufig schleichend und unbemerkt, weshalb kontinuierliche Vorsorgeuntersuchungen von entscheidender Bedeutung sind.

Die Glaukom-Therapie kann sowohl medikamentös als auch operativ erfolgen. Ein etabliertes Verfahren ist die Laserbehandlung, welche den Abfluss des Kammerwassers optimiert, um den Druck zu reduzieren. Eine selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) verwendet einen schonenden Laser, um das Trabekelwerk zu öffnen und den Abfluss zu verbessern. Der Eingriff erfolgt ambulant.

Bei ausgeprägter Kurzsichtigkeit (Myopie) können Netzhautveränderungen auftreten. Diese Veränderungen steigern das Risiko für Netzhautrisse oder -ablösungen, welche ohne Behandlung zu einem beträchtlichen Sehverlust führen können. Symptome können spontane Lichtblitze, Schatten oder ein schleierartiger Bereich im Gesichtsfeld sein.

Die Therapie erfolgt häufig mittels eines Lasers, welcher die Netzhaut an den betroffenen Bereichen „verschweißt“ und dadurch stabilisiert. Dieser Eingriff, als Laserkoagulation bekannt, wird ambulant vorgenommen. Er unterstützt die Verringerung des Netzhautablösungsrisikos und den Erhalt der Sehfähigkeit.

Die periphere Netzhautdegeneration ist eine Erkrankung, bei welcher die äußeren Netzhautbereiche dünner und instabiler werden. Dies kann zur Entstehung von Löchern oder Rissen in der Netzhaut führen, wodurch das Risiko einer Netzhautablösung steigt. Die Patienten verspüren oft keine Beschwerden, weshalb regelmäßige ophthalmologische Kontrollen von Bedeutung sind.

Zur Therapie wird häufig eine Laserkoagulation angewendet, bei welcher die betroffenen Netzhautareale gezielt mit einem Laser behandelt werden. Diese Laserbehandlung erfolgt ambulant. Sie dient der Netzhautstabilisierung und der Reduktion des Ablösungsrisikos.

Gefäßverschlüsse resultieren aus Blutgerinnseln (Thromben), welche sich im Organismus bilden und über den Blutkreislauf ins Auge transportiert werden. Wenn ein Thrombus ein Augengefäß blockiert, wird die Sauerstoffversorgung der betroffenen Sehzellen unterbrochen, was zum Gewebetod führt. Netzhautgefäßverschlüsse entstehen durch die Blockade eines Blutgefäßes und verursachen eine akute Sehverschlechterung. Je nach betroffenem Gefäß unterscheidet man zwischen Venen- oder Arterienverschluss. Ursächlich können Hypertonie, Diabetes oder arterielle Erkrankungen sein.

Die Therapie kann eine Laserbehandlung beinhalten, bei welcher die undichten Gefäße verschlossen werden, um Schwellungen und Flüssigkeitseinlagerungen in der Netzhaut zu verringern. Dieser Eingriff wird ambulant vorgenommen. Ziel ist die Verbesserung der Netzhautdurchblutung und der bestmögliche Erhalt des Sehvermögens.

Die diabetische Retinopathie stellt eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus dar, welche die Netzhautgefäße beeinträchtigt. Erhöhte Glukosewerte verursachen Veränderungen der Netzhautgefäße, was zu Sehbeeinträchtigungen bis hin zum vollständigen Sehverlust führen kann. Symptome manifestieren sich häufig erst in fortgeschrittenen Stadien und können unscharfes Sehen, dunkle Bereiche im Gesichtsfeld oder akuten Sehverlust einschließen.

Zur Therapie wird oft eine Laserkoagulation angewendet, um undichte Gefäße zu verschließen und die Entstehung neuer, pathologischer Gefäße zu unterbinden. Diese Laserbehandlung erfolgt ambulant. Ziel ist die Netzhautstabilisierung und die Bewahrung der Sehfähigkeit.